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Landgericht Frankfurt verbietet mytaxi-Rabatte

Immer wieder lockte mytaxi in den letzten Jahren mit großzügigen Rabattaktionen. Über Wochen hinweg gab die App seinen Nutzern sogar bis zu 50 Prozent Rabatt auf den eigentlichen Fahrtpreis. Taxi Deutschland war davon allerdings absolut

Jaromir Chalabala / Shutterstock.com

Immer wieder lockte mytaxi in den letzten Jahren mit großzügigen Rabattaktionen. Über Wochen hinweg gab die App seinen Nutzern sogar bis zu 50 Prozent Rabatt auf den eigentlichen Fahrtpreis. Taxi Deutschland war davon allerdings absolut nicht begeistert. Die Servicegesellschaft der Taxizentralen ist deshalb vor Gericht gezogen.

Die Genossenschaft erklärt ihr Vorgehen in einer Pressemitteilung unter anderem mit der folgenden Begründung:

„Diese Entscheidung ist positiv für Verbraucher und für die mittelständischen Taxibetriebe und Taxizentralen, denn Mytaxi-Aktionen täuschen nur vor, Taxifahrten könnten billiger sein. Dabei wird der Rabatt vom finanzstarken globalen Unternehmen Daimler subventioniert. Mytaxi und Daimler warten mit einer Gewinnabschöpfung einfach, bis man den Ruftaxi-Mittelstand mit seinen rund Zehntausend Arbeitsplätzen vom Markt gedrängt hat. Ist die Konkurrenz tot und die Tarifpflicht aufgeweicht, kann der Kunde nichts mehr gegen höhere Preise oder weniger Service tun.“

Das Landgericht Frankfurt gab der Servicegesellschaft in einem Urteil nun Recht. mytaxi darf demnach keine weiteren Rabattaktionen anbieten. Das Hamburger Unternehmen wird die Entscheidung aber nicht auf sich sitzen lassen und das Urteil in der nächsten Instanz prüfen lassen.


Fotoquelle: Jaromir Chalabala / Shutterstock.com

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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