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Nous sommes la démocratie!

Mindestens zwölf Menschen mussten auf barbarische, auf schreckliche Art und Weise ihr Leben lassen. Ihr Tod ergibt keinen Sinn, ihr Tod macht unglaublich wütend. Das Atttentat in Paris ist ein direkter, ein offensiver Angriff auf

Kamira / Shutterstock.com

Mindestens zwölf Menschen mussten auf barbarische, auf schreckliche Art und Weise ihr Leben lassen. Ihr Tod ergibt keinen Sinn, ihr Tod macht unglaublich wütend. Das Atttentat in Paris ist ein direkter, ein offensiver Angriff auf unsere Demokratie, auf usnere Presse- und Meinungsfreiheit. Auf Werte, die wir unserem Alltag viel zu selten aktiv zu schätzen wissen, die wir als selbstverständlich hinnehmen.

Tage wie diese zeigen, dass diese Werte vielerorts außerhalb unserer westlichen Filterblase nichts, gar nichts wert sind und mit Füßen getreten werden. Tage wie diese erinnern uns daran, dankbar für das Leben zu sein, das wir in diesem Teil der Erde führen dürfen, machen aber zugleich deutlich, dass wir dieses Leben und damit auch die Freiheiten eines jeden Einzelnen schützen müssen.

Abraham Lincoln beschrieb Demokratie einst als die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk. Dies setzt voraus, dass das Volk auch selbst aktiv wird und sich nicht auf den gesellschaftlichen Errungenschaften der Vorgängergenerationen ausruht. An Tagen wie diesen müssen wir zusammenstehen, müssen zusammenhalten und zeigen, dass wir nicht angreifbar sind, dass wir uns unsere Demokratie nicht von Extremisten welcher Art auch immer erschüttern oder gar zerstören lassen.

Angst ist die größte Gefahr, die von Attentaten wie diesem ausgehen kann. Wir dürfen niemals Angst haben unsere demokratischen Freiheiten auszuleben. Sobald wir diese zulassen, hätten die Terroristen ihr einzige Ziel erreicht. Sie hätten es geschafft uns mit ihren Taten auszuhöhlen. Der beste Weg den sinnlosen Tod dieser zwölf Menschen zu rächen, ist der Zusammenhalt der Demokratie in der westlichen Welt, die Demonstration unserer Freiheiten; der Beweis, dass uns selbst das sinnlose Abschlachten unbescholtener Bürger nicht aus unserer demokratischen Bahn wirft.


Fotoquelle: Kamira / Shutterstock.com

 

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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