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Mehr Facebook Reichweite durch Targeting

Seit vielen Monaten beschweren sich die Betreiber von Facebook Pages über die stetig sinkende organische Reichweite ihrer Seiten. Ein möglicher Weg aus dieser Situation ist dabei eigentlich ganz einfach: Targeting. Facebook bietet für jeden Beitrag

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Seit vielen Monaten beschweren sich die Betreiber von Facebook Pages über die stetig sinkende organische Reichweite ihrer Seiten. Ein möglicher Weg aus dieser Situation ist dabei eigentlich ganz einfach: Targeting. Facebook bietet für jeden Beitrag verschiedene Targeting-Optionen bei der Veröffentlichung an. Setzt man diese intelligent ein, können sie zu einer verhältnismäßig höheren organischen Reichweite der Beiträge führen.

Mehr Reichweite durch die bewusste Beschneidung ebendieser? Richtig! Gehen wir einmal davon aus, dass wir einen Beitrag haben, der ausschließlich für Frauen relevant ist und Männer nicht interessiert. Es macht wenig Sinn und ist sogar kontraproduktiv, wenn man diesen Post an die gesamte Audience der Seite ausliefern lässt. Kontraproduktiv deshalb, weil der Post unter den Männern keine Interaktion auslösen wird. Hat die betroffene Seite ein einigermaßen ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen, geht damit die Hälfte des möglichen organischen Interaktionspotenzials verloren. Facebook erkennt, dass der Beitrag wenig Relevanz für die Follower der jeweiligen Seite hat und wird dadurch auch künftige Beiträge als weniger relevant einstufen. Lässt man den Beitrag ausschließlich an Frauen ausliefern, ist die Chance für Interaktion verhältnismäßig deutlich höher und eine höhere Interaktionsrate sorgt letztlich auch dafür, dass Facebook den Content der jeweiligen Seite als relevanter einstuft.

Das genannte Beispiel ist nur eines von vielen. Ähnliches lässt sich mit Targeting-Kriterien, wie zum Beispiel Alter, Herkunft, Bildungslevel, Beziehungsstatus und Sexualität durchführen – gerne auch kombiniert. Wer sich konsequent bei jedem Beitrag Gedanken über das richtige Targeting macht, wird seine Posts mit einer höheren Relevanz für die Zielgruppe ausliefern. Das sorgt für ein höheres Interaktionspotenzial, das wiederum für eine bessere Relevanzeinstufung des Contents der Seite durch Facebook sorgt und ebendas sorgt letztlich auch für eine verhältnismäßig höhere organische Reichweite.

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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