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Mit Conversion Tracking zum Facebook ROI

Im Rahmen der AllFacebook Marketing Conference in München präsentierten Björn Radde von den Steigenberger Hotels und Sandro Günther von Werbeboten das Thema "Mit Conversion Tracking zum Facebook ROI". Die beiden gaben dabei einen Überblick über

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Im Rahmen der AllFacebook Marketing Conference in München präsentierten Björn Radde von den Steigenberger Hotels und Sandro Günther von Werbeboten das Thema „Mit Conversion Tracking zum Facebook ROI“. Die beiden gaben dabei einen Überblick über die Funktionsweise und den Nutzen des Trackings. Die Performancemessung von Facebook Ads kann dabei mittels Trackingpixel auf individuelle Bedürfnisse angepasst erfolgen. Facebook bietet hierfür verschiedene Kategorien von Conversion Pixeln an, die für die Aktionen Kaufabschluss, Registrierung, Lead, Warenkorb, Websiteaufruf und sonstige Websiteaktionen im Ads Manager oder im Power Editor angelegt werden können.

Die Auswertung erfolgt im Anschluss nach einem, nach sieben und nach 28 Tagen. Die Erfolge lassen sich im Ads Manager dabei pro Kampagne oder Anzeige darstellen. Die Werte werden hier jeweils kumuliert und die Darstellung kann individuell angepasst werden. Dadurch lässt sich ein eigenes CPO / CPL entsprechend der Zielsetzung ermitteln.

Am Beispiel der Steigenberger Hotels wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. Hier läuft seit etwa vier Wochen eine Kampagne, die als Beispiel für die Präsentation diente. Die Hotelgruppe nutzt heute verschiedene Vermarktungskanäle: SEA, Social Media, E-Mail, Display, SEO und ein paar andere. Ziel für den Einsatz von Social Media war von Anfang an ganz klar, dass mit diesen Aktivitäten auch Revenue erzielt werden soll und nicht nur Engagement.

Aufgabe der Kampagne war, dass die Resorts der Steigenberger-Gruppe beworben und dadurch Übernachtungen in den Häusern verkauft werden sollten. Hierfür wurden mehrere Kampagnen parallel geschalten mit jeweils mehreren Anzeigen pro Kampagne. Bei der Optimierung wurde immer nur ein Argument verändert und der Effekt der Änderung zunächst getestet. Als Learning nahm man mit, dass eine Kampagne in jedem Fall nur auf eine Zielgruppe optimiert werden sollte, da sonst durch die steigende Frequenz der Klickpreis steigt. Zudem lernte man, dass hochpreisige Produkte Zeit zum Konvertieren benötigen – deshalb macht hier meist nur die Auswertung nach 28 Tagen Sinn.

Durch die Kampagne konnte das Buchungsvolumen um 113 Prozent durch Anzeigenoptimierung gesteigert werden. RHS Anzeigen erzielen dabei einen um 38 Prozent höheren ROI als News Feed Ads. In den nächsten Schritten sollen Custom Audience und Look Alike Kampagnen geschalten werden. Die große Herausforderung ist hier aber der deutsche Datenschutz.

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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