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Kundenbindung durch Facebook bei Runners Point

Bastian Dicke von Runners Point hat auf der AllFacebook Marketing Conference zusammen mit Alexander Weltzsch von Facelift gezeigt, wie das Unternehmen Facebook zur Kundenbindung nutzt. Runners Point setzt Facebook dafür im Rahmen seiner Multichannel-Strategie ein

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Bastian Dicke von Runners Point hat auf der AllFacebook Marketing Conference zusammen mit Alexander Weltzsch von Facelift gezeigt, wie das Unternehmen Facebook zur Kundenbindung nutzt. Runners Point setzt Facebook dafür im Rahmen seiner Multichannel-Strategie ein und schafft eine direkte Verbindung zwischen Social Media und dem Point of Sale. Der Kunde soll dabei frei und unabhängig von Ort und Zeit entscheiden könne, ob er Dienstleistungen und Warenkörbe von Runners Point in Anspruch nimmt.

Wichtige Elemente sind hierbei relevanter lokaler Content, die Auffindbarkeit der eigenen Angebote auf Facebook und Empfehlungsmarketing. Lokale, filialbezogene Facebook Seiten werden dabei zu virtuellen Schaufenstern, die einen Eindruck davon vermitteln sollen, was im jeweiligen Store geschieht. Die Verantwortlichen in den Stores werden dadurch direkt zu Markenbotschaftern auf Facebook und betreuen die jeweiligen Seiten.

Ganze ohne Risiken ist das natürlich nicht: Krisenpotenzial, personelle Ressourcen am POS werden benötigt und die Zentrale riskiert einen Kontrollverlust in Sachen Corporate Identity. Die Chancen sind aber weitaus vielfältiger: Authentisches Empfehlungsmarketing, (mobile) Auffindbarkeit, starke persönliche Bindung lokaler Fans, lokale Reichweite, Customer Care, Recruiting, Schnittstelle On- und Offline und nicht zuletzt Möglichkeiten der Umsatzgenerierung.

Runners Point schult die jeweils für den lokalen Facebook-Auftritt verantwortlichen Mitarbeiter und versucht dadurch die Risiken zu verringern. Hierfür finden Seminare statt, es gibt reichlich interne Kommunikation (sowohl On- als auch Offline) und es gibt eine eigene Online-Lernplattform. Zugleich wurde eine technische Infrastruktur für die Betreuung der Seiten aufgebaut, die auch die Bereitstellung von Content ermöglicht – hier kommt der Timeline-Manager von Facelift zum Einsatz, um ein umfassendes Monitoring zu ermöglichen. Die Mitarbeiter können hier Content aus einem von der Zentrale gepflegten Pool für die jeweils lokalen Store-Auftritte nutzen.

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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