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Fünf Tipps: So können Unternehmen Pinterest sinnvoll einsetzen

Bräute in Spe laden ein Bild ihres Lieblings-Hochzeitskleides hoch und neue Hausbesitzer suchen nach DIY-Tipps für die richtige Fensterrahmenpflege: Pinterest ist eine Plattform, auf der Nutzer Pinnwände mit Fotos und kurzen Videos von Dingen erstellen

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Bräute in Spe laden ein Bild ihres Lieblings-Hochzeitskleides hoch und neue Hausbesitzer suchen nach DIY-Tipps für die richtige Fensterrahmenpflege: Pinterest ist eine Plattform, auf der Nutzer Pinnwände mit Fotos und kurzen Videos von Dingen erstellen können, die sie interessieren und ihnen gefallen. Das Netzwerk ist mit mehr als 70 Millionen Nutzern weltweit ein Katalog der Wünsche und Träume: Die Plattform gibt die Kaufabsichten von Millionen von Verbauchern preis –  einige Marketer haben die Bedeutung der Plattform bereits erkannt und nutzen Pinterest erfolgreich für ihre Cross-Channel-Marketing-Strategien, wie etwa Pantone und Topshop. Bereits neun Prozent aller Fortune-500 Marken sind auf Pinterest aktiv.

Anlässlich des vierten Geburtstags von Pinterest in diesem Monat, hat sich Responsys den wachsenden Erfolg des Bilder-Netzwerks angesehen und gibt fünf Tipps, wie Unternehmen und ihre Marketing-Teams das Netzwerk für sich nutzen können, indem sie darüber mit ihren Kunden interagieren und aus der Masse herausstechen.

1. BEOBACHTEN SIE MENTIONS, UM IHRE KUNDEN BESSER ZU VERSTEHEN

Pinterest sammelt Dinge, die Menschen inspirieren und zeigt im Ergebnis die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher. Das hilft Marketingverantwortlichen dabei, ihre Kunden besser zu verstehen und wertvolle Fürsprecher ihres Unternehmens gezielt anzusprechen. Nach der Einführung von Pinterests automatischer Programmier-Schnittstelle (API) Ende vergangenen Jahres, haben Einzelhändler die Möglichkeit mehr über die Vorlieben ihrer Kunden zu erfahren, indem sie einen Blick auf die Top-Pins, aktuelle oder themenverwandte Pins und sogar Pins von Suchbegriffen werfen können. Während der Service bisher nur in der Beta-Version verfügbar ist, werden Unternehmen irgendwann die Option anbieten, die angezeigten Beiträge nach den Top-Pin-Produkten zu sortieren, so dass potentielle Käufer auf beliebte Produkte aufmerksam gemacht und schließlich zum Kauf animiert werden.

2. TEILEN SIE PINS, UM AUTHENTISCHER ZU SEIN

Geteilte Inhalte anderer Nutzer festigen die Kundenbeziehungen mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Dienstleistungen. Es zeigt, dass Sie das Engagement Ihrer Kunden schätzen – und belohnt sie dafür, indem Sie Ihnen eine größere Reichweite verschaffen. Pinterest-Bilder sehen im Original meist weniger glanzvoll, dafür aber natürlicher aus –teilen Sie das Bild im Original, das wirkt authentisch und Sie gewinnen die Loyalität Ihrer Kunden.

3. BAUEN SIE EIN PINTEREST-PROFIL AUF, DAS DIE GESCHICHTE IHRES UNTERNEHMENS ERZÄHLT

Die Pinterest-Strategien von Topshop und Pantone sind gute Beispiele für Profile, denn geschickte Unternehmen nutzen inzwischen ihre gesammelten Bilder als Möglichkeit, ihre Markengeschichte zu erzählen – sei es auf den eigenen Webseiten, durch Social Media-Konversationen oder auch durch direkte Nachrichten via SMS oder E-Mail. Warum also Pinterest nicht als virtuelles Schaufenster betrachten? Handelsunternehmen haben aus Pinterest bereits viele Vorteile für ihre Werbeaktionen und neue Modetrends gezogen.

4. MOTIVIEREN SIE KUNDEN ZUR INTERAKTION, UM BEZIEHUNGEN ZU VERTIEFEN UND SIE IN FANS ZU VERWANDELN

Wenn Sie Ihre Follower bitten, Inhalte Ihres Unternehmens auf Pinterest zu teilen, geben Sie ihnen ein Thema oder ein Foto an die Hand. Das macht es einfacher, Beiträge zu suchen und steigert gleichzeitig die Authentizität Ihres Unternehmens. Auch ein Wettbewerb ist eine Möglichkeit, Ihre Fans zur Interaktion zu motivieren. Unternehmen, die erkannt haben, wie wichtig es ist, Ihre Kunden zu belohnen – nicht nur, damit diese Daten teilen, sondern Ihr Unternehmen auch wirklich unterstützen – sind auf dem besten Weg, Ihren Gewinn zu steigern. Zwar gibt es viele Fälle, in denen über Pinterest mehr Umsatz generiert wird als über das derzeit beliebteste soziale Netzwerk Facebook, aber es reicht nicht, wenn sich Unternehmen nur auf eine Plattform konzentrieren. Kunden wissen, wie sie sich in der digitalen Welt bewegen und werden immer sprunghafter. So können Nutzer unerwartet und aus einer Laune heraus von einem digitalen Treffpunkt zum nächsten wechseln.

5. ZUSÄTZLICHE VERKAUFSMÖGLICHKEITEN BASIEREND AUF DEN PERSÖNLICHEN PRÄFERENZEN DER KUNDEN

Mit dem API von Pinterest können Unternehmen eine hoch personalisierte Kundenerfahrung bieten, indem sie auf Basis der Pin-Favoriten Cross- und Upselling-Empfehlungen aussprechen. Angenommen, eine Person pinnt ein rotes Kleid. Direkt im Anschluss erhält diese Person eine E-Mail, der individuell auf ihren Pin eingeht: „Danke, dass Sie dieses rote Designer-Kleid gepinnt haben. Hier erhalten Sie Tipps für weitere Accessoires, die Sie interessieren könnten. Sehen Sie sich doch diese Handtasche, Schuhe und Halskette genauer an, die gut zu dem Kleid passen würden.“

Pinterest richtet sich an die „Sehen, wollen, kaufen“-Mentalität des modernen Verbrauchers und ist damit ein wichtiges Marketing-Tool im digitalen Zeitalter. Verbraucher sind lange nicht mehr so stark an spezifische Unternehmen gebunden und können unerwartet zu anderen wechseln. Zudem werden sie immer mehr von den vielen verschiedenen Kanälen und den ständigen Versuchungen abgelenkt, die sich direkt vor ihrer Nase befinden. Alle Unternehmen bemühen sich um eine bessere Kundenerfahrung, um eine langfristige Bindung zu ihren Kunden aufzubauen. Unternehmen können erfolgreich sein, wenn sie den reichen Datenschatz von Pinterest für sich nutzen, um ihre sorgfältig orchestrierte Marketing-Strategie an eine große Zielgruppe zu kommunizieren und mit Konsumenten auf authentische Weise in einen Dialog zu treten.

Sebastian Fleischmann ist studierter Diplom-Betriebswirt. Er arbeitet seit 2010 beim amerikanischen Konzern <a href="http://www.responsys.com" target="_blank">Responsys</a>, wo er für die Gewinnung von Neukunden und den Vertrieb in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortlich ist. Zuvor war er seit 2006 u.a. Senior Sales Manager im New Business Team beim E-Mail-Dienstleister eCircle in London und München tätig.

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