Home / Events  / AFBMC14  / Facebook Advertising für die Traditionsmarke Vorwerk

Facebook Advertising für die Traditionsmarke Vorwerk

Erik Bodes, Director Digital, eCommerce & Social bei Vorwerk, hat zusammen mit Ben Moehlenhoff von eprofessionell auf der AllFacebook Marketing Confernce in München einen interessanten Vortrag zum Thema "Facebook Advertising für eine Traditionsmarke" gehalten. Ziel

image

Erik Bodes, Director Digital, eCommerce & Social bei Vorwerk, hat zusammen mit Ben Moehlenhoff von eprofessionell auf der AllFacebook Marketing Confernce in München einen interessanten Vortrag zum Thema „Facebook Advertising für eine Traditionsmarke“ gehalten. Ziel des bekannten Staubsauger-Unternehmens war es generell, das verstaubte und vorbelastete Markenimage gründlich aufzupolieren.

Facebook spielt für das Unternehmen hierbei eine wichtige Rolle. Dabei ist man der ursprünglichen Strategie von Vorwerk treu geblieben: „Go to where the people are!“. Während man die potenziellen Kunden früher direkt mit Hilfe von Vertretern an der Haustüre angesprochen hat, findet man sie heute in sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook. Der große Unterschied heute: Während potenzielle Kunden früher kaum Vergleichsmöglichkeiten hatten, sind diese heute jederzeit online verfügbar.

Das Unternehmen ist heute auf verschiedene Art und Weise sehr aktiv auf Facebook. Vorwerk hat sich hier schon früh für eine „Always-On Strategie“ entschieden und ist dauerhaft mit Kampagnen aktiv. Durch diese Strategie hat sich laut Moehlenhoff auch die Cost-Per-Click-Situation spürbar verbessert.

Im Zuge der Aktivitäten konnte eprofessional einige wichtige KPIs für Vorwerk identifizieren, die vermutlich auch für viele andere Unternehmen passen könnten:

  • Negatives Feedback: Anzahl der Nutzer, die eine Anzeige ausgeblendet oder weggeklickt haben.
  • Click-Through-Rate: Verhältnis von Impressionen und Klicks. Für Facebook ein wichtiger Faktor zur Bestimmung des Qualitätsfaktors
  • Frequency: Anzahl der durchschnittlichen Werbemittelkontakte eines Nutzers.

Targeting ist natürlich auch ein wichtiges Thema für Vorwerk. Das Unternehmen nutzt hier verschiedene Möglichkeiten auf Facebook. Zum Beispiel der Familienstatus, Wohnungsdetails oder auch die Tatsache, ob eine Person ein Haustier hat oder nicht. Insgesamt stehen 700 Targeting Kategorien zur Verfügung – man sollte also dringend die Partner Categories testen.

Vorwerk arbeitet außerdem gezielt mit Unpublished Page Post Ads – also Anzeigen, die ausschließlich über Ads ausgeliefert werden. Dadurch lassen sich spezielle Zielgruppen ohne Streuverluste ansprechen – zum Beispiel die Haustierbesitzer. Das Storytelling der Facebook Page bleibt davon unbeeinflusst und zudem ist A/B-Testing möglich.

Ebenfalls wichtig für Vorwerk ist das Thema Cross Device Retargeting mit Website Custom Audiences. Aufgebaute Listen lassen sich hier mit allen Targeting-Optionen kombinieren. Die Ansprache der Benutzer ist dabei unabhängig vom jeweiligen Device möglich und die Nutzer lassen sich problemlos über die URL segmentieren.

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

Review overview