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Princeton-Studie: Facebook wird bis 2017 zur Geisterstadt

Der nahende Untergang von Facebook ist ja zu einem beliebten Thema für sämtliche Medien und Social-Media-Kritiker/-Experten geworden. Die unterschiedlichsten Studien kamen in der Vergangenheit schon zu dem Ergebnis, dass es Facebook irgendwann nicht mehr geben

Der nahende Untergang von Facebook ist ja zu einem beliebten Thema für sämtliche Medien und Social-Media-Kritiker/-Experten geworden. Die unterschiedlichsten Studien kamen in der Vergangenheit schon zu dem Ergebnis, dass es Facebook irgendwann nicht mehr geben wird – die einen sagen, dass das früher der Fall sein wird und die anderen geben dem weltweit größten Social Network noch etwas länger Zeit. In diese Sammlung an Studien zur Facebook-Apokalypse reiht sich nun auch eine Untersuchung der renommierten Princeton Universität ein. Sie kommt zu dem Schluss, dass Facebook bis zum Jahr 2017 rund 80 Prozent seiner Nutzer verlieren wird.

Die Wissenschaftler haben bei ihrer Studie das SIR Modell angewendet. Dieses kommt normalerweise dann zum Einsatz, wenn man den Verlauf beziehungsweise die Verbreitung ansteckender Krankheiten vorhersagen möchte – Facebook als Krankheit? Grundsätzlich ist diese Überlegung gar nicht so abwegig. Bei den Zahlen hat man sich zum Teil auch an Werten von Google Trends orientiert, die zeigen sollen, dass der Höhepunkt des Interesses an Facebook bald überschritten wird – ein ähnliches Gedankenspiel haben wir übrigens schon Ende 2012 durchgespielt. Wir kamen damals zu dem Schluss, dass das Überleben von Facebook vor allem davon abhängt, ob sich das Social Network wirklich ausreichend weiterentwickeln und sich damit fit für die Zukunft machen kann. Und genau das ist auch das Problem der Princeton-Studie: Wir wissen heute nicht, was Facebook in 5 Jahren sein wird oder machen wird. Man kann nicht vorhersagen, welches „Produkt“ das Unternehmen seinen Nutzern in den nächsten Jahren anbieten wird. Aus diesem Grund kann man auch kaum vorhersagen, ob Facebook weiterhin erfolgreich sein kann oder nicht.

Facebook selbst hat dieses Mal übrigens auch auf die Princeton-Studie reagiert und eine ganz eigene Untersuchung angestellt. Diese kommt – unter Anwendung der gleichen Methoden – zu dem Schluss, dass Princeton im Jahr 2021 keine neuen Studenten mehr bekommen wird. Das Fazit der Studie hier im Originalzitat:

This trend suggests that Princeton will have only half its current enrollment by 2018, and by 2021 it will have no students at all, agreeing with the previous graph of scholarly scholarliness. Based on our robust scientific analysis, future generations will only be able to imagine this now-rubble institution that once walked this earth.

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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  • Patrick Meier

    Traue eben keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast :-)