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Interview: Christopher Zwickler zu flimmer.de

Marco Kreuzpaintner, Christopher Zwickler, Alexander Artopé und Roland Emmerich haben sich zusammengetan, um die Welt der Kino-, DVD- und VOD-Trailer zu revolutionieren. Auf ihrem gemeinsam gegründeten Portal flimmer.de können sich registrierte Filmfans Trailer ansehen und

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Marco Kreuzpaintner, Christopher Zwickler, Alexander Artopé und Roland Emmerich haben sich zusammengetan, um die Welt der Kino-, DVD- und VOD-Trailer zu revolutionieren. Auf ihrem gemeinsam gegründeten Portal flimmer.de können sich registrierte Filmfans Trailer ansehen und werden dafür auch noch belohnt – vorausgesetzt sie können eine inhaltsbezogene Frage zum Trailer richtig beantworten. Die beiden Erfolgsregisseure Emmerich („Independence Day“, „The Day After Tomorrow“, u.v.m.) und Kreuzpaintner („Trade“, „Krabat“, u.v.m.), der Filmproduzent Zwickler (u.a. „Hotel Desire“) und der Diplom-Kaufmann Alexander Artopé (Geschäftsführer und Mitgründer von smava.de und ehemals Vorstandsvorsitzender der datango AG) konnten in der Filmbranche bereits viele Unterstützer für flimmer.de gewinnen.

Christopher Zwickler stellt das Projekt im Interview mit Social Secrets detailliert vor:

Können Sie uns eine kurzen Überblick zu Flimmer.de geben? Wie sieht die Idee hinter dem Portal aus?

Die Idee hinter flimmer.de ist es, den Internetnutzer für seine Aufmerksamkeit beim Anschauen von Filmtrailern zu belohnen – ähnlich einem Programm wie Meilensammeln oder Payback. Wenn er uns durch die richtige Beantwortung einer Frage zum Trailer signalisiert, dass er diesen mit voller Aufmerksamkeit gesehen hat, wird er von uns dafür incentiviert. Hat er über die Zeit hinaus dann ausreichend Guthaben gesammelt, löst er dieses in attraktive Prämien wie Kinotickets, DVDs oder Video-On-Demand-Streams ein.
Für die Verleiher ist Flimmer.de die erste Onlineplattform, die in der aktiven Vermarktung von Bewegtbildinhalt garantierte inhaltliche Aufmerksamkeit ermöglicht.
Zudem ist die flimmer.de eine tolle Möglichkeit, den legalen Filmkonsum zu fördern und dabei gleichzeitig dem Zeitgeist 2.0 zu entsprechen.

Wie ist das Konzept zu Flimmer.de entstanden und wie fanden die Gründungspartner zueinander?

Der Großteil von uns hat ja einen filmischen Background und sich in diesem Kontext auch in der Vergangenheit immer wieder mit Filmvermarktung beschäftigt.
Die Idee zu Flimmer.de entstand, weil wir in diesem Zusammenhang nach neuen Formen der aktiven Vermarktung von Filmtrailern im Onlinebereich gesucht haben.
Marco kennt Roland Emmerich bereits seit vielen Jahren und die beiden haben schon zusammen Filme umgesetzt. Als Marco ihm von der Idee von Flimmer.de berichtete, war er gleich Feuer und Flamme und stieg somit schon sehr früh in das Projekt mit ein.

Wie genau läuft das „Trailerschauen“ auf Flimmer.de ab und wie kann der Nutzer dabei verdienen?

Jeder Trailer ist eingebettet in ein Quiz. Am Ende bekommt der User eine Multiple-Choice-Frage zum Inhalt gestellt. Ist die Antwort richtig, so werden ihm bis zu 10 Cent auf seinem virtuellen Konto gutgeschrieben.

Mit wie vielen Trailern startet Flimmer.de?

Flimmer.de hat momentan knapp hundert Trailer aus den Bereichen Kino, DVD und VOD. Es werden aber natürlich täglich mehr!

Wie finanziert sich Flimmer.de?

Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch die Zusammenarbeit mit den Filmverleihern. Sie nutzen die Plattform als Sonderwerbeform für ihre Filmvermarktung.
Doch auch Markenartikler haben die Möglichkeit auf der Plattform zu werben und den User an ihren Werbeausgaben partizipieren zu lassen.

War es schwierig Filmverleiher mit an Bord zu bekommen? Welche Argumente haben überzeugt?

Die Filmverleiher sind von der Idee sehr angetan gewesen. Der Filmverleiher muss ja nur dann einen Trailer-View bezahlen, wenn der User durch die richtige Beantwortung der Frage signalisiert hat, dass er den Clip mit voller Aufmerksamkeit gesehen hat. Das hat die Marketing-Chefs der Verleiher überzeugt.

Wie lange dauerte die Entwicklung von Flimmer.de?

Die Entwicklung von Flimmer.de dauerte von der Idee bis zum Launch etwa ein gutes halbes Jahr.
Das war eine sehr spannende Zeit, in der sich viele Ideen und Ansätze verfestigt und weiterentwickelt haben.

Wird es Verknüpfungen zu Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken geben?

Eine Verknüpfung mit Facebook gibt es bereits. Neben der Möglichkeit,  sich über Facebook anzumelden, kann man wertvolle Statuspunkte sammeln, wenn man die gesehen Trailer dort teilt.
Weitergehende Pläne in diese Richtung gibt es bereits und sollen bald folgen.

Wie sehen die Zukunftspläne für Flimmer.de aus?

Zunächst einmal gibt es viele spannende Ansätze zur konzeptionellen Weiterentwicklung unseres Portals. Auch größere Kooperationen stehen an. Dazu dann aber mehr, wenn es offiziell ist.

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.

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